Wie z.B. die erweiterten ACE-Konfigurationsoptionen, die man über das Kommandofeld auf der VM-Konfigurationsseite aktiviert. Über ACE verwalten Admins virtuelle Maschinen und legen beispielsweise Sicherheits- und Policy-Richtlinien fest.
Easy Install probierten wir an einem ISO-Image von Windows XP aus. Workstation 6.5 erkannte Windows sofort. Darauf folgend fragte die Software nach dem Produktschlüssel, dem NetBIOS-Maschinennamen für das Image und nach einem neuen Administrator-Passwort. Danach formatierte Easy Install die virtuelle Partition und installierte das gewünschte Windows XP. Summa summarum lief die Installation sauber durch – wirklich «easy».
Unity-Modus quälend langsam
Etwas holpriger präsentierte sich allerdings der Unity-Modus: Wir wählten eine Applikation, die auf dem Gast-Betriebssystem lief, und aktivierten «Unity» im VM-Menü der Workstation 6.5. Danach mischten sich zwar die Fenster der Applikation unter die Anwendungen des Wirts-Betriebssystems, jedoch ging bei jeder Grössen- und Positionsänderung der Fensteraufbau quälend langsam vonstatten.
Grafikbeschleunigung mit Aussetzern
Auch die neue Grafikbeschleunigung gab nicht nur Anlass zur Freude. Zwar absolvierte die neue Software erfolgreich einige einfache Tests. Beispielsweise liefen die Direct3D-Tests des DirectX Diagnostics Utility zunächst problemlos durch. Wiederholte Testzyklen zwangen allerdings die virtuelle Maschine der Workstation 6.5 in die Knie und brachten sie schliesslich zum Absturz.
VMware wird also an seiner Workstation noch nachbessern müssen. Bei der getesteten Version handelt es sich allerdings um eine (frühe) Beta. Alle Kritikpunkte stehen deshalb unter dem Siegel des Vorbehaltes. Das Programm wurde von unserer US-amerikanischen Schwesterzeitung Infoworld ausführlich getestet.
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