Lange hatte VMware die IT-Gemeinde auf die Folter gespannt. Jetzt hat die Virtualisierungsspezialistin endlich eine Beta-Version ihrer VMware Workstation 6.5 zum Download freigegeben. Zu den Highlights des aufgemöbelten Programms gehört beispielsweise eine Hardware-gestützte Grafikbeschleunigung, mit der Direct3D-Applikationen auch innerhalb einer Virtuellen Maschine (VM) gestartet werden können.
Die neue Technik steht im Zeichen des Unity-Konzeptes, das Workstation 6.5 vom hauseigenen Virtualisierer Fusion für Mac OS X geerbt hat. Damit verschwindet unter Windows 2000 und XP auf Wunsch der Desktop der virtuellen Maschine, so dass sich die Fenster der virtuellen Anwendungen unter die Fenster der auf dem Wirtssystem (Host) laufenden Applikationen mischen können.
Installation schnell und einfach
Ein weiteres Plus steckt hinter der vereinfachten, benutzergeführten Installation. Easy Install kann richtig Zeit sparen, ist zurzeit aber nur unter Windows verfügbar. Auch das integrierte Assured Computing Environment (ACE) erleichtert die Arbeit. Wollen Administratoren etwa eine neue VM anlegen, können sie auf zusätzliche Konfigurationsoptionen wie Bildverschlüsselung und Zugriffskontrollen zurückgreifen.
Ausserdem unterstützt die neue Version SmartCards auf Wirts- und Gast-Betriebssystemen. VM-Snapshots, die unter anderem dazu dienen, Server zu kopieren und zu sichern, lassen sich genauer steuern und kontrollieren.
Stationen des Testparcours
Wir testeten VMware Workstation 6.5 Beta (built 84113) unter Windows Server 2008. Erst auf den zweiten Klick lässt die Software ihre neuen Stärken erkennen.
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