Immer mehr mittelständische Unternehmen sehen ein Licht am Ende des Tunnels: So erwarten 36 Prozent eine Verbesserung der eigenen Geschäftlage, wie das «Mittelstandsbarometer 2010» von Ernst & Young ergeben hat. Verglichen zum Mai 2009 sind das um ganze neun Prozent mehr. Eine Verschlechterung erwarten der Studie zufolge hingegen nur sieben Prozent. 43 Prozent sind der Ansicht, dass sich die Wirtschaftslage in der Schweiz verbessert. Das ist ein Fünftel mehr als im Vorjahr. Mit einem Abschwung rechnen nur noch 17 Prozent (Mai 2009: 38 Prozent). Trotz der leichten Konjunkturerholgung sei es für eine Entwarnung noch zu früh, meint Viktor Bucher, verantwortlicher Partner Markt Deutschschweiz bei Ernst & Young.
Das Ende der Krise erwarten die Befragten im Durchschnitt im Juni 2011. Zwei von drei Unternehmen prognostizieren sogar, dass die Krise bereits in diesem Jahr vorüber sein wird. Es werde allerdings noch mindestens zwei Jahre dauern, bis das Produktionsvolumen wieder auf dem Stand vor der Krise ist. «Eine solche Unterauslastung der Kapazitäten führt zwangsläufig zu einer Marktbereinigung», sagt Pierre-Alain Cardinaux, Partner und Regionalleiter Romandie bei Ernst & Young. Die prognostizierte Verbesserung der Wirtschaftslage werde nicht verhindern können, dass die Zahl der Unternehmensinsolvenzen gerade in den mittelständischen Betrieben weiter steigt, so Cardinaux weiter.
Lesen Sie auf der nächsten Seite: «Neueinstellungen und Investitionen»
| Seite 1 von 2 | Nächste Seite » |
| Mehr Jobangebote im WWW | |
| Pleiten-Rekord im Jahr 2009 | |
| ERP X3 für den Schweizer Mittelstand | |
| UC: Mittelstand braucht SaaS |

