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Bund vs. Open-Source-Front: Verhandlungen gescheitert

10.12.2009 | 11:58 Uhr

Diverse Open-Source-Anbieter wollen nicht hinnehmen, dass der Bund einen 42 Millionen Franken schweren Auftrag ohne Ausschreibung an Microsoft vergeben hat. Die Vergleichsgespräche sind jetzt jedoch gescheitert. Nun hat das Bundesverwaltungsgericht wieder das Sagen.

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Nach Bekanntwerden der freihändigen Vergabe des Millionenschweren Auftrags hat der Verein «Swiss Open Systems User Group /ch/open» Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht eingereicht. Jetzt gab der Bund den Abbruch der Vergleichsverhandlungen bekannt. Seine Begründung: Die Open-Source-Vereinigung hätte die Beschwerde auf den gesamten Informatikbetrieb ausdehnen wollen und sei auf die vermittelnden Vorschläge nicht eingegangen.

Ganz anders klingt die Sache auf Seite der Beschwerdeführer: Matthias Stürmer, Vorstandsmitglied von «Swiss Open Systems User Group /ch/open», stellt klar, dass der Bund von Anfang an vermittelt habe, auch künftig eine grosse Anzahl an IT-Projekten freihändig vergeben zu wollen und dass dies nicht Gegenstand der Verhandlungen sei. In der Folge hätten die Beschwerdeführer zumindest über andere Verbesserungen wie die Umsetzungsmassnahmen der Open-Source-Strategie verhandeln wollen. Aber auch darüber scheint der Bund nun nicht mehr verhandlungsbereit.

Aufgrund der gescheiterten Verhandlungen wird das Gerichtsverfahren jetzt wieder aufgenommen. Die Open-Source-Front will weiter um die Gleichbehandlung der Marktteilnehmer kämpfen.


 

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