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Sicherheitsrisiko Web 2.0: Die fünf gefährlichsten Fallen

24.03.2009 | 17:29 Uhr

Der Sicherheits-Knigge: Hacker lauern in Social Networks, Blogs, Twitter und anderen Web-2.0-Apps. Fünf einfache Regeln senken das Risiko signifikant, gekapert und missbraucht zu werden.

Risiko Web 2.0: Augen auf beim Bloggen, Twittern und Networking.
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Risiko Web 2.0: Augen auf beim Bloggen, Twittern und Networking.

Manchmal reicht es schon, auf eine via Twitter versendete Kurz-URL zu klicken, um sein Device mit Malware zu infizieren. 750 Twitter-Accounts sollen bereits auf diese Weise gehackt und zum SpamLexikon-Versand missbraucht worden sein, warnt die Sicherheitsspezialistin Avira. Absolut notwendig sei es daher, sich fünf Verhaltensregeln ins Gedächtnis zu rufen:

Direkteingabe der URL: Anwender sollten Social Networks ausschliesslich über Bookmarks ansteuern oder die betreffende URL im Browser direkt eingeben.

Gesundes Misstrauen: Niemals auf Links klicken, die von Fremden verschickt wurden. Diese oft zitierte Regel wird im Web 2.0 noch wichtiger, da dort die Verbreitung von Links viel weitreichender ist als im normalen World Wide Web. Zur Überprüfung von Links, die Twitter gerne mit Abkürzungsdiensten wie tinyURL einfügt, sollte man für seinen Browser eine Vorschau aktivieren. Dadurch landet man nicht direkt auf einer möglicherweise schädlichen Seite, sondern bekommt auf der TinyURL-Seite zunächst den "echten" Link angezeigt.

Echtheit verifizieren: Im Browser unbedingt auf die Adresszeile achten, wenn die Eingabe von Anmeldedaten verlangt wird. Ist das wirklich die Seite, die offiziell die Anmeldung vornimmt?

Data Harvesting ausschliessen: Anwender sollte genau überlegen, bevor sie persönliche Daten preisgeben, die sich später belastend oder kompromittierend auswirken könnten. Das Internet vergisst nichts, belastende Daten zu entfernen ist extrem aufwendig und schwierig. Lassen Sie es erst gar nicht dazu kommen.

Blog-Posting: Besucher eines Blogs sind vielfältigen Angriffsszenarien ausgesetzt, darunter Skripte und Fotos mit Exploits oder Links auf dubiose Webseiten, die Schadcode enthalten. Dabei gibt es keine Möglichkeit, vorab zu erkennen, welche Beiträge eines Blogs gut oder schlecht sind. User sollten deshalb zum Bloggen einen alternativen Browser verwenden, regelmässige Sicherheits-Updates durchführen und die Sicherheitseinstellungen des benutzten Browsers maximieren, rät Avira.



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