Warnsignal 1: Viele Organisationen investieren erhebliche Summen in Programmierer, die ein altes System am Laufen halten sollen. Stattdessen brauchen sie eine Strategie, mit der sie das alte System so lange wie möglich aufrecht erhalten. Diese sollte allerdings berücksichtigen, dass das System früher oder später abgelöst werden muss.
Warnsignal 2: Bei Firmenübernahmen werden häufig die Produkte des übernommenen Unternehmens aus dem Programm genommen und nicht mehr unterstützt. Dadurch steigen die Wartungskosten ohne grösseren Mehrwert. Jedoch hängen viele Firmen von solchen Produkten/Applikationen ab, und ein Wechsel ist unbequem und aufwändig. Manchmal so aufwändig, dass die IT-Abteilung nicht die Ressourcen dafür hat. Die Folge ist, dass das Unternehmen noch mehr investieren muss, um die veralteten aber geschäftskritischen Systeme weiter zu betreiben.
Warnsignal 3: Kennzahlen über die Agilität, anhand derer Änderungen im Geschäftsmodell entschieden werden, beruhen auf veraltenden IT-Systemen. Das Geschäftsmodell kann sich also nicht anpassen, da die IT die Änderungen nicht unterstützen kann. Die Folge ist ein unflexibles Unternehmen in einer zunehmend agilen Geschäftswelt.
Warnsignal 4: Die Aufwendungen zur Aufrechterhaltung des IT-Betriebs eskalieren. Es stehen noch weniger Ressourcen - Geld, Personal oder Zeit - für Neuerungen zur Verfügung.
Warnsignal 5: Die zunehmend älter werdende Technik entfernt sich immer weiter vom gewünschten Status der künftigen Architektur. Es ist quasi unmöglich, die vom „Enterprise Architect“ aufgestellte Vision zu erreichen. Immer mehr Systeme und die Infrastruktur sind überaltert, so dass immer neue Probleme entstehen.
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