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Olympisches Silber für die Schweiz

22.08.2008 | 09:31 Uhr

An der 20. Internationalen Informatik-Olympiade (IOI) in Ägypten gewannen zwei Schweizer Teilnehmer je eine Silbermedaille.

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Der 17-jährige Johannes Josi vom Berner Kirchenfeld-Gymnasium und der 20 Jahre alte Vladimir Serbinenko vom Collège St. Michel in Fribourg haben an der IOI in Kairo jeweils eine Silbermedaille errungen. Am letzten Wettkampftag mussten die über 300 Jugendlichen aus 83 Ländern den idealen Standort zum Bau einer neuen, möglichst grossen Pyramide evaluieren. Dabei musste die kostenintensive Abtragung grösserer Unebenheiten miteinbezogen werden. Wie im echten Leben durfte zudem das Budget nicht überschritten werden. Josi und Serbinenko haben im Zuge dessen eine Reihe von Situationen analysiert und ihre algorithmische Strategie in eine schnelle Anwendung implementiert.

Josi holte in diesem Jahr bereits Silber in Mathematik und Informatik und letztes Jahr Bronze in Informatik. Serbinenko (20) errang in fünf Jahren eine Honourable Mention, zweimal Bronze und einmal Gold in Mathematik, eine Honourable Mention in Physik sowie einmal Bronze und zweimal Silber in Informatik. Nun nehmen sie im Herbst ihr Studium an der Universität Bern bzw. an der ETH Zürich auf - olympisch werden sie künftig als Coach in Erscheinung treten.

Für die Schweiz waren neben den beiden Medaillengewinnern auch Adrian Roos aus Schüpfen (BE) und Sebastien Vasey aus Grand Saconnex (GE) am Start. Beide konnten sich ebenfalls sehr nahe ans Edelmetall heran programmierten. Vasey gelang es, eine Aufgabe mit der vollen Punktezahl zu lösen. Roos, der noch mitten im Gymnasium steht, erreichte die drittbeste Teamleistung.


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