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Streit um gebrauchte Microsoft-Software eskaliert

15.05.2008 | 12:23 Uhr

Im Streit um den Verkauf von Second-Hand-Lizenzen für Microsoft-Anwendungen erwirken die Redmonder eine einstweilige Verfügung gegen die Münchner Händlerin Usedsoft.

(cw)

Usedsoft-Geschäftsführer Peter Schneider will die einstweilige Verfügung anfechten.
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Usedsoft-Geschäftsführer Peter Schneider will die einstweilige Verfügung anfechten.

Nachdem Usedsoft als Folge eines Verfahrens am Münchner Landesgericht behauptet, einzelne aus Volumenverträgen stammende Software-Lizenzen von Microsoft weiter verkaufen zu dürfen, setzen die Redmonder eine einstweilige Verfügung durch. Demnach darf die Second-Hand-Händlerin nicht mehr damit werben, dass der deutsche Bundesgerichtshof den Gebrauchthandel grundsätzlich bestätigt habe. Im Rahmen einer Vertriebsaktion hatte Usedsoft gegenüber öffentlichen Auftraggebern behauptet, dass der Handel mit gebrauchter Software rechtlich abgesichert sei. Die Münchner räumen ein, dass Formulierungen teilweise ungeschickt gewählt worden seien. Dennoch will das Unternehmen die einstweilige Verfügung anfechten.


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