News

Kinderarbeit bei Ericsson und Telenor

15.05.2008 | 11:14 Uhr

Die skandinavischen Telekom-Konzerne Ericsson und Telenor geben Kinderarbeit bei Lieferanten in Bangladesch zu und entschuldigen sich dafür bei der Öffentlichkeit.

(cw)

Ericsson-CEO Carl Henric Svanberg gibt zu, dass bei Lieferanten in Bangladesch Kinder für einen Dollar pro Tag arbeiteten.
vergrößern
Ericsson-CEO Carl Henric Svanberg gibt zu, dass bei Lieferanten in Bangladesch Kinder für einen Dollar pro Tag arbeiteten.

Einem dänischen Dokumentarfilm zufolge arbeiteten bei den Zulieferern von Ericsson und Telenor in Bangladesch unter anderem Kinder elf Stunden täglich für einen Dollar Lohn. In vier Stahlwerken wurden Mobilfunk-Maste für die beiden Telekom-Konzerne produziert. Die dortigen Arbeitsbedingungen widersprachen den von schwedischen und norwegischen Kunden selbst festgelegten Standards für Arbeitsschutz und Sicherheit. Ericsson und Telenor geben an, darüber nicht informiert gewesen zu sein. Beide skandinavischen Telekom-Konzerne gehören zu den Unterzeichnern von UN-Regeln über Mindeststandards an allen Arbeitsplätzen, die unter anderem Kinderarbeit verbieten. Eigenen Angaben zufolge haben die Unternehmen ihre Geschäftsverbindungen mit drei der vier genannten Werke abgebrochen. Ericsson bedauert in einer Presseaussendung, dass die eigenen Kontrollen nicht besser gewesen sind.


WEITERE NEWS
UMFRAGE
Wer betreut in Ihrem Untenehmen den Bereich IT-Security?
das macht ein Mitarbeiter nebenbei
das erledigt die IT-Abteilung
wir haben einen eigenen Security Officer
wir haben ein ganzes Security-Team
wir haben den Security-Bereich outgesourced
keine Ahnung
abstimmen
NEWSLETTER
Abonnieren Sie jetzt!
» Infos zum Newsletter