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Microsoft lässt Yahoo ziehen

09.05.2008 | 13:26 Uhr

Wie das „Wall Street Journal“ berichtet, sieht Microsoft von einer feindlichen Yahoo-Übernahme ab.

Microsoft hat ihre für den Yahoo-Verwaltungsrat bestimmten Personen verständigt, dass ihre Aufgabe hinfällig ist. Die Software-Gigantin dürfte also ihre Ankündigung wahr machen, die Akquisition von Yahoo nicht weiter zu verfolgen. In der Vergangenheit drohten die Redmonder dem Internetkonzern mehrmals mit einer feindlichen Übernahme, sofern Verhandlungen über einen Kauf scheitern sollten. Yahoo-CEO Jerry Yang zeigt sich nach der massiven Kritik an seiner Person von Seiten verschiedener Investoren hingegen weiterhin offen für neue Angebote. Ausserdem gibt er nach wie vor Microsoft die Schuld für das Scheitern der bisherigen Akquisitionsgespräche.

Unterdessen könnten sich Yahoo und Google tatsächlich weiter annähern und künftig bei Onlineanzeigen zusammenarbeiten. So hält Google-CEO Eric Schmidt den Testlauf zwischen den beiden Unternehmen für geglückt. Vereinbarungen über eine weitere Partnerschaft verkündete er allerdings nicht.


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