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Cisco will IOS für Drittanbieter öffnen

19.12.2007 | 09:42 Uhr

Nachdem Juniper angekündigt hat ihr Router-Betriebssystem für Drittanbieter zu öffnen, präsentiert auch Cisco entsprechende Pläne.

(cw)

Die jüngste Ankündigung von Cisco, ihr Router-Betriebssystem IOS für Dritte zu öffnen, muss wohl als Reaktion auf die Entwicklungen bei Konkurrentin Juniper gesehen werden. Obwohl Cisco in der Vergangenheit bereits mehrmals die Öffnung von IOS versprochen hatte, scheint Juniper dies bei ihrem JunOS schneller umzusetzen. So erhalten andere Anbieter bei der Partner Solution Development Platform (PSDP) Zugriff auf JunOS und können dafür eigene Anwendungen entwickeln.

Im Gegensatz zu JunOS gilt Ciscos Betriebssystem IOS allerdings immer noch als Monolith. Bevor es für Dritte geöffnet werden kann, müssen es Netzwerker erst einmal in in einzelne Module zerlegen. Obwohl böse Zungen die angekündigten Pläne von Cisco anzweifeln, dürfte es der Netzwerkerin diesmal ernst sein. Das Unternehmen hat ihre Cisco Development Organization (CDO) bereits neu strukturiert. Es existiert nun eine Gruppe, die ausschliesslich für Software verantwortlich ist. Desweiteren stellt Alan Baratz, Senior Vice President von Ciscos Network Software und Systems Technology Group, gar ein neues IOS in Aussicht, das auf einem Unix-Kernel basiert.


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