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Computerworld 05/2010
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Voip ist Anwendern zu kompliziert

05.04.2007 | 09:52 Uhr

Laut einer aktuellen Forrester-Studie ist Internet-Telefonie zwar weit bekannt, ihre Handhabung für den normalen Anwender aber noch zu kompliziert.


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Die Menüs in Voip-Programmen sind kompliziert und die Steuerungselemente nicht intuitiv genug.
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Die Menüs in Voip-Programmen sind kompliziert und die Steuerungselemente nicht intuitiv genug.

Gemäss Forrester-Analystin Zayera Khan ist Voip (Voice over IP) in der Telekombranche ein grosses Thema. Die dazu notwendigen Programme seien aber nach wie vor an technisch versierte Anwender gerichtet. Um also den Massenmarkt zu erreichen müssten Anbieter wie Skype, Yahoo, Google, Microsoft oder ICQ ihre Programme anwenderfreundlicher gestalten. Die Forrester-Studie hat ergeben, dass die Hälfte aller europäischen Internet-User etwas mit dem Begriff Voip anfangen kann. Aber nur acht Prozent der Befragten haben eine entsprechende Applikation getestet. Diese Gruppe bestehe hauptsächlich aus jungen, gut gebildeten Männern, welche die Internet-Telefonie für PC-zu-PC-Gespräche brauchen. Neben der mangelhaften Anwenderfreundlichkeit kritisiert Khan in ihrem Report ausserdem das Fehlen eines gemeinsamen Standards. Durch die einheitliche Verwendung des Session Initiation Protocol (SIP) könnten Anwender unterschiedlicher Programme miteinander telefonieren. Gleichzeitig fordert Khan Verbesserungen bei Installation und Setup sowie bei den Suchfunktionen.

Den Forrester-Nutzertest hat laut Khan keiner der fünf grossen Software-Anbieter bestanden. Am besten abgeschnitten habe Yahoo. Das Unternehmen versuche konsequent, seine IM-Anwender zu Voice-Usern zu machen. Auf dem letzten Platz steht ICQ, die offensichtlich kein Interesse habe, zu einem Voip-Massenprodukt zu werden.


 

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