JETZT ABONNIEREN
Computerworld 05/2010
News

Zattoo boomt: Ski-WM von Tausenden verfolgt

15.02.2007 | 08:23 Uhr

Das us-schweizerische Start-up Zattoo macht es möglich: Fernsehen im Büro. Gestern nutzten tausende von Schweizern Zattoo-TV und verfolgten den zweiten Lauf des WM-Riesenslaloms am Büro-PC. Das liess die Streamingserver von Zattoo mächtig schwitzen.


anzeige

Tausende verfolgten die Ski-WM über Zattoo.
vergrößern

Tausende verfolgten die Ski-WM über Zattoo.

„Tausende von Zuschauern waren während des Riesenslalom-Finals bei uns online“, bestätigt Zattoo-CEO Beat Knecht. Via ein Gratisprogramm können Anwender sich Zattoo-TV auf den eigenen PC holen. Nötig ist bloss eine Registration auf der Zattoo-Website. Anschliessend stehen insgesamt 40 Programme zur Auswahl. „Mittlerweile stehen wir zwischen 100'000 und 200'000 registrierten Nutzern“, so Zattoo-Boss Beat Knecht. Das Knacken der 200’000-User-Grenze werde man kommunizieren. „Weit weg sind wir aber nicht mehr“, so Knecht, "und die Community wächst schnell". Während des für die Schweizer Ski-Asse so erfolgreichen Riesenslalom-Finals im schwedischen Are hatten die Streamingserver von Zattoo mächtig Arbeit, was teilweise auf die Signalqualität Einfluss hatte und teilweise offenbar zu Abstürzen geführt haben soll. „Wir arbeiten kontinuierlich an unserer Signalqualität“, so Knecht, „doch im Internet kann man einfach keine Garantie für die Auslieferung von Livestreams geben.“

Dass Zattoo laufend an der Verbesserung der Qualität arbeitet, zeigt auch das Upgrade auf die nächste Version. Seit heute ist Zattoo Beta 2.2.4 zum Download verfügbar. Diese bringt ein Crash-Bugfix mit und ist ab sofort auch Windows-Vista-tauglich. Der Download ist auf der Zattoo-Website verfügbar. Wer Zattoo bereits installiert hat, kann über das Live-Upgrade auf die neue Version wechseln. Zurzeit ist Zattoo nur für die Schweiz verfügbar. Laut Ankündigung von CEO Knecht werde aber demnächst auch Grossbritannien und Dänemark erschlossen.


 

anzeige


anzeige

UMFRAGE
Sollen verseuchte PCs automatisch in Quarantäne?
Ja auf jeden Fall, sie gefährden andere
PCs dürfen ohne Zustimmung des Users gescannt, aber nicht vom Internet getrennt werden
Auf keinen Fall, die Software-Hersteller wälzen so nur ihre Verantwortung für sichere Betriebssysteme ab
abstimmen
PROMOTION


Weltkleinster Pocket-Beamer: Der Zwerg misst gerade mal 5.5cm x 6cm x 3.5cm!

» CHF 299.90
NEWSLETTER
Abonnieren Sie jetzt!
» Infos zum Newsletter
ICT-PRESSETICKER