IT-Services

Kosten und Risiken spürbar senken

08.02.2008 | 08:32 Uhr

Die Berater von CSC stellten durch die Einführung eines Enterprise Architecture Management im Bereich SBB Infrastruktur folgende Verbesserungsmöglichkeiten in Aussicht:

- eine optimale Ausrichtung der IT auf das Geschäft (Business-IT Alignment)

- eine bessere Integration der IT-Mittel

- effiziente und risikokontrollierte Veränderungen (Change Management)

- eine raschere Umsetzung von Veränderungen dank einer gemeinsamen und aktuellen Informationsbasis (Time to Market)

Umsetzung in drei Phasen

Das Informatikmanagement der SBB Infrastruktur war von dem Konzept überzeugt, sodass am 1. August 2005 mit Unter-stützung der CSC das Projekt «Enterprise Architecture Management Infrastruktur (EAM I)» lanciert wurde. Die konkreten Ziele des Projekts lauteten:

- Analyse und Modellierung der Ist-Architektur

- Definition der Ziel-Architektur mit entsprechender Roadmap

- Architektonische Unterstützung von -Pilotprojekten

-Institutionalisierung des EAM

Das Projekt wurde in die drei Phasen Konzept, Pilot und Realisierung gegliedert. In der zweimonatigen Konzeptphase wurden die Strukturen des EAM definiert: Es sollten Informationen zu den Geschäftsprozessen, den Applikationen, den Verantwortlichkeiten und den Organisationsstrukturen gewonnen werden. Parallel dazu erarbeitete die CSC einen «First-cut» der Ist-Architektur.

Während der fünfmonatigen Pilotphase wurden die Prozesse für die Nachführung der Ist-Architektur und die kontinuierliche Informatikplanung entwickelt sowie eingeführt. Zu diesem Zeitpunkt konnte das EAM bereits zur Planung oder Durchführung von Projekten herangezogen werden. In der letzten Phase der EAM-Einführung wurde das Wirkungsfeld ausgeweitet und gefestigt sowie die Verbindlichkeit der Architekturmodelle weiter erhöht.

Die Rolle der CSC beschränkte sich bei dem Projekt auf die Gestaltung des Planungsprozesses; die eigentliche Planung wurde von den SBB durchgeführt. Die Verantwortlichen verzichteten dabei auf die genaue Definition einer Zielarchitektur. Sie setzten lediglich die Vorgabe, künftig die Zahl der Anwendungen nicht weiter zu erhöhen.

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