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Computerworld 04/2010
Software

Open Source: Eine strategische Entscheidung

08.12.2008 | 14:13 Uhr

Open-Source-Lösungen erobern die Unternehmen: Auch in geschäftskritischen Bereichen vertrauen IT-Manager mittlerweile der freien Software. Welche Produkte haben sich bewährt, und sind sie tatsächlich preiswerter als kommerzielle Software?

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Unternehmen setzen in immer mehr Bereichen auf Open-Source-Komponenten, melden die Big Heads von Gartner. Open Source ist auf Siegeszug, so das Ergebnis ihrer jüngsten Studie. Rund 85 Prozent der von den Marktforschern befragten 274 Unternehmen aus Europa, Nordamerika und dem asiatisch-pazifischen Raum nutzen bereits in irgendeiner Form quelloffene Systeme. Weitere 15 Prozent planen den Einsatz in den nächsten zwölf Monaten.
Dabei liegen die klassischen Einsatzgebiete immer noch in der IT-Infrastruktur: Gut die Hälfte der Befragten vertrauen Server-Betriebssystemen wie Linux. Ähnlich sieht die Situation bei Datenbank-Managementsystemen aus – Tendenz weiter steigend.

Wer wird in ein paar Jahren eigentlich noch kommerzielle Software kaufen? Die Zukunft für Software-Dinosaurier wie Microsoft, Oracle oder SAP scheint düster auszusehen, denn überzeugende Kostenargumente sprechen für den Einsatz der quelloffenen und lizenzfreien Programme. Vor allem niedrigere IT-Betriebskosten (Total Cost of Ownership) nannten die Befragten als einen der Hauptgründe für den Open-Source-Einsatz. Aber auch die Unabhängigkeit von einem einzigen Software-Anbieter, der seine Machtposition ausnutzen könnte, spielt eine wichtige Rolle.

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