Der Windows-Konzern hat diese Vorwürfe nun «entschieden» zurückgewiesen, denn die «Pressefreiheit ist ein hohes und schützenswertes Gut», wie Microsofts Deutschland-Chef Jürgen Gallmann erklären lässt. Mit dem Vertrag solle lediglich sicher gestellt werden, dass «die Fakten und Prozesse des neuen Office-Pakets korrekt dargestellt werden».
Trotzdem: Dass sich Redmond vertraglich eine Prüfung der Office-2007-Artikel zusichern wollte, hinterlässt einen schalen Nachgeschmack. Und wieso der Vertrag es zudem verbietet, Open-Source-Programme auf der selben redaktionellen CD oder DVD
zu veröffentlichen, bleibt weiterhin offen.
Dieser Artikel stammt aus der Ausgabe Computerworld 22/2006. 
