Business Software

Office und die Pressefreiheit

01.06.2006 | 14:11 Uhr

Verlage, die eine Kopie von «Office Professional Plus 2007 Beta 2» auf ihren Heft-CD und -DVD vertreiben möchten, müssten einen Vertrag unterschreiben, der Microsoft Mitsprache bei den redaktionellen Inhalten zu Office und eine Prüfung der Veröffentlichungen einräumt – so hatte die deutsche «Computerbild» berichtet.

idg

Der Windows-Konzern hat diese Vorwürfe nun «entschieden» zurückgewiesen, denn die «Pressefreiheit ist ein hohes und schützenswertes Gut», wie Microsofts Deutschland-Chef Jürgen Gallmann erklären lässt. Mit dem Vertrag solle lediglich sicher gestellt werden, dass «die Fakten und Prozesse des neuen Office-Pakets korrekt dargestellt werden».
Trotzdem: Dass sich Redmond vertraglich eine Prüfung der Office-2007-Artikel zusichern wollte, hinterlässt einen schalen Nachgeschmack. Und wieso der Vertrag es zudem verbietet, Open-Source-Programme auf der selben redaktionellen CD oder DVDLexikon zu veröffentlichen, bleibt weiterhin offen.

Dieser Artikel stammt aus der Ausgabe Computerworld 22/2006. Ausgabe bestellen

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